Facialisparesen

Photo: Pixabay
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Eine Facialisparese ist eine Schwäche oder Lähmung der Gesichtsmuskulatur. Sie entsteht aufgrund einer Schädigung des Gesichtsnervs (N. facialis) oder des Hirnareals, das die Gesichtsmuskulatur steuert und ist meist einseitig. Die Ursachen sind z.B.:

  • Borreliose
  • Nervenverletzungen nach Operationen
  • Schlaganfälle
  • Hirntumore
  • aber häufig auch unklarer Genese

 

 

Die Beschwerden können mit der Zeit verschwinden, aber auch dauerhaft bestehen bleiben. Dann ist eine logopädische Therapie sinnvoll. 

 

 

Die Gesichts-Therapie

Je früher eine Behandlung erfolgt, desto besser stehen die Chancen für eine Heilung.
Inhalte der Therapie sind: 

  • Übungen zur Reaktivierung der mimischen Muskulatur 
  • Manuelle Stimulation von Nerven und Muskeln 
  • Abbau von Kompensationsmechanismen der gesunden Gesichtshälfte
  • Ggf. Kinesiotaping
  • Artikulationstraining


In der Akutphase ist eine hochfrequente Therapie sinnvoll, ggf. 2-3 mal wöchentlich. Je nach Verlauf kann eine logopädische Behandlung mehrere Monate dauern.  

 

Methoden

 

 Ich arbeite nach dem N.A.P.- Ansatz und PNF