Sich auf eine gesunde, belastbare und flexible Stimmfunktion verlassen zu können, ist unser gemeinsames Ziel.
Was wir unter Dysphonie verstehen
Eine Dysphonie ist eine Erkrankung der Stimme aus funktionellen, organischen oder
psychogenen Gründen. Sie kann auch schon im Kindesalter auftreten. Was
beeinträchtigt sein kann:
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Der Stimmklang und Sprechstimmlage sind verändert, Sie sprechen z.B. behaucht, knarrend und tiefer.
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Der Tonumfang ist vermindert, Sie sprechen monoton, können nicht mehr ausdrücken, was Sie möchten
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Die Belastbarkeit ist eingeschränkt, Sie werden heiser, brüchig, vielleicht versagt die Stimme ganz
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Sie haben Missempfindungen, Kloßgefühl, Schmerzen im Hals und Kehlkopf
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Sie können nicht mehr rufen, die Lautstärke und Belastbarkeit sind reduziert
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Singen und Tontreffvermögen sind eingeschränkt
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Nach einem Auftritt oder längerem Sprechen erholt sich die Stimme nicht mehr, Sie bleiben lange angestrengt und heiser
Bei organisch bedingten Dysphonien (Stimmlippenödeme, - knötchen,- karzinome) sind die Auswirkungen meistens deutlicher.
Unsere Ansätze einer funktionalen, ganzheitlichen Stimmarbeit
In unserer Praxis verbinden wir fachliche Expertise mit einem präzisen, funktionalen Verständnis der Stimmfunktion. Wir betrachten Stimmstörungen stets ganzheitlich
und arbeiten mit klar strukturierten, körperorientierten Methoden, um Ihre Stimme wieder in eine freie, ökonomische und kraftvolle Balance zu führen. Einige unserer
Therapieansätze:
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Estill Voice Training
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Funktionale Stimmtherapie (Göttinger Konzept)
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Schlaffhorst-Andersen-Ansatz
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Manuelle NAP-Stimmtherapie
Woran wir gemeinsam arbeiten
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Entspannung und Flexibilisierung der Muskulatur, Verbesserung der Aufrichtung und Bewegungen des Körpers
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Mobilisieren mit "Hands-On" Techniken gezielt an stimmrelevanter Muskulatur
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Leichtes müheloses Atmen, Sprechen und Singen
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Ausdrucksfähigkeit - Emotionalität durch die Stimme transportieren
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Gesunde Stimmlippenschwingungen und sicherer Stimmlippenschluss für alle Anforderungen des Alltags, Berufs/ Schule und für die Bühne
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Gute Kompensationstechniken bei organischen Stimmlippenbeeinträchtigungen, Abbau von Fehlspannungen, Sekretmanagement, ggf. Aufbau einer Ersatzstimme
(Taschenfaltenstimme, Stimmprothese)
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Sicheres Auftreten bei Präsentationen und Vorträge (Vortragsstimme)
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Gesundes Rufen und "Lautsein" mit aktiver Körperspannung, Abbau von Kompensationen
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Bei psychogenen Dysphonien, die aus seelischen Gründen entstehen, behandeln
wir körperliche stimmbezogenen Symptome als Begleitung zur Psychotherapie (Dysphonien haben aus unserer Sicht immer einen psychogenen Anteil)
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Spielerisch, ressourchenorientiert bei Kindern mit besonderem Blick auf Selbstregulation und Elternverhalten.
Was ist der Unterschied von Stimmtherapie & Stimmbildung
Die Ausgangslage:
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Bei einer Stimmtherapie wird eine funktionell oder organisch gestörte Stimmfunktion behandelt. Eine falsche Sprech- oder Atemtechnik hat z.B. bei einer
funktionellen Dysphonie zu einem insuffizienten Stimmlippenschluss und damit zur Heiserkeit geführt. Ziel einer Stimmtherapie ist dann, den Stimmlippenschluss wieder zu erreichen. Geht es um
eine Stimmlippenlähmung, kommt es zu Heiserkeit und Atemproblemen. Ziel hierbei ist die Aktivierung des gelähmte Stimmbandes.
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Ist die Stimmfunktion physiologisch, Sie möchten aber ausdrucksstärker, lauter, klarer oder resonanzreicher sprechen bzw. singen, dann bieten wir Stimmbildung
an. Hierbei sind die Ziele angepasst an die Notwendigkeiten (Beruf, Bühne, Alltag, Schule) und Wünsche der Klientinnen und Klienten. Die Stimmbildung ist keine Krankenkassenleistung.